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Urteil in Italien:
Vergewaltigung von Nicht-Jungfrau weniger schlimm
Bei dem Fall ging es um einen 40-Jährigen, der seine 14 Jahre alte Stieftochter unter Gewaltandrohung zum Oralsex gezwungen hatte. Diese sei «sexuell weit erfahrener gewesen, als man es von einem Mädchen ihres Alters erwarten kann», erklärten die Richter. Das Kassationsgericht in Italien ist fast ausschließlich in der Hand von männlichen Richtern. Diese Entscheidung sei das «Symbol für eine anachronistische, chauvinistische Justiz», kommentierte die Zeitung «Corriere della Sera» am Sonntag. Das Blatt sprach von einem «schockierenden Urteil». Vereinigungen, Politiker und Anwälte protestierten gegen die Entscheidung. Das Urteil verletze die Menschenrechte und die Würde einer Minderjährigen, erklärte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF in Italien. Der Täter war in erster Instanz zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Quelle: freenet.de vom 20. Februar 2006, 08:20 Uhr
Kommentar der Initiative: Dieses Urteil hätte auch in jedem anderen europäischen Land gesprochen werden können. Doch wenn dieses Beispiel Schule machen würde, sind Kinder bald völliges Freiwild für die perversesten Subjekte der menschlichen Gesellschaft. Ich finde, es soll auch in der Rechtssprechung der Grundsatz der Liberalität gelten, aber nicht in jedem Fall und besonders nicht im spezifischen Bereich der sexuellen Gewalt gegen Kinder. Daher ist das o.g. Urteil ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und kann so nicht hingenommen werden. Und wenn wir schon dabei sind, die mittelalterliche Rechtssprechung neu zu beleben, plädiere ich auch dafür, Kinderschänder öffentlich zu rädern, nachdem sie mit glühenden Zangen gezwickt wurden. Ich bin immer wieder fassungslos, wenn ich solche Urteile und Gerichtsbeschlüsse lesen muss, die nur dem einen Ziel dienen: den Täter zu schützen. Damit muss Schluss sein. Niemand zwingt einen Pädophilen dazu, Straftaten zu begehen. Und jeder dieser Täter ist sich seines abscheulichen Handelns wohl bewusst. Damit hat er seine Rechte soweit verwirkt, wie er die Rechte seines Opfers mit Füßen getreten hat. Olaf Tannenberg
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