Internet-Studie:

USA sind Zentrum der Kinderpornografie


50 Prozent aller kinderpornografischen Inhalte im Internet stammen von Servern aus den USA. Dies ergab eine Untersuchung der britischen Internet Watch Foundation. Auf den nächsten Plätzen folgen Russland und Japan.

Schon seit Jahren sammelt die Internet Watch Foundation (IWF) Hinweise auf Internetangebote, die Kindesmissbrauch zeigen. Auf der Webseite der Organisation können Surfer verdächtige URLs melden. Im ersten Halbjahr 2006 kamen 14.000 Hinweise zusammen - ein neuer Rekord und 24 Prozent mehr als im Halbjahr zuvor.

In 5000 Fällen kamen die IWF-Mitarbeiter zu dem Schluss, dass es sich tatsächlich um Kindesmissbrauch handelt. In 50 Prozent der Fälle stammte das Material, in der Regel Fotos, von Servern in den USA. 15 Prozent kamen aus Russland, 12 Prozent aus Japan und 9 Prozent aus Spanien.

Den Anstieg der Meldungen führt die IFW nicht unbedingt auf eine Zunahme von Kinderpornografie generell, sondern auch auf eine zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit zurück.

Quelle: GMX.net, 20. Juli 2006


Danke für den Hinweis an:
Lestat DeLioncourt


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